Meine Geschichte
Rahma Ben Fredj, Jahrgang 1989, ist eine Schauspielerin und Tänzerin aus Tunesien. Sie absolvierte ihr Theaterstudium am Higher Institute of Dramatic Arts in Tunis. Besonders liegen ihr dramatische Stücke und Figuren.
Für das Theaterstück Entschuldige, Berthold, eine Adaption über die Entstehung von Mutter Courage, erhielt sie eine Auszeichnung für ihre Darstellung der Helene Weigel. Beim Festival of Arabian Theatre 2016 in den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde sie als beste Schauspielstudentin ausgezeichnet.
Verschiedene Engagements im Theater und Film führten sie nach Tunesien, in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Frankreich. In ihrem Heimatland Tunesien leitete sie mehrere Schauspielworkshops für Kinder und Erwachsene.
Bei den Choreografen Najib Ben Khalfallah und Hafedh Zallit erlernte sie die Grundlagen und Techniken des Tanztheaters und erarbeitete mit ihnen Choreografien für verschiedene Inszenierungen.
Seit 2017 lebt und arbeitet sie in Dresden. Hier spielte sie in Lysistrata der St. Pauli Ruine Dresden und trat mit den Solostücken Ich und das Andere und Hiob auf. Im Rahmen des Festivals Young on Stage im Festspielhaus Hellerau übernahm sie Buch und Regie des Tanztheaters Echo-Remy.
Im Projekttheater Dresden inszenierte sie 2022/23 gemeinsam mit Tänzerinnen und Schauspielerinnen eine Neufassung von Ich und das Andere. Unter der Regie von Tobias Rausch spielte sie die Rolle des Crash Test Dummy sowie die einer jungen tunesischen Frau, die sich gegen gesellschaftliche Vorurteile durchsetzt, um ihren Führerschein zu machen.
Mit Olek Witt arbeitete sie in verschiedenen Tanzperformances zusammen, darunter UN-RUHE und das SZYMBORSKA PROJEKT für die Deutsch-Polnische Gesellschaft.
Anlässlich des Chorjubiläums von concentus vocalis 2023 übernahm sie die Choreografie und die tänzerische Gestaltung der Aufführung von Carmina Burana im Zentralwerk Dresden.
2025 schloss sie ihre Weiterbildung in Tanz- und Bewegungstherapie erfolgreich ab. Die Verbindung von Schauspiel, Tanz, Bewegung und therapeutischer Arbeit erweitert und vertieft seither ihr künstlerisches und pädagogisches Tätigkeitsfeld.
